Wozu benötigt man eine Kapitallebensversicherung?

Die Kapitallebensversicherung kann zwei wesentliche Funktionen erfüllen: erstens wird die Familie im Todesfall des Hauptverdieners finanziell abgesichert und zweitens kann die kapitalbildende Lebensversicherung auch als eine gute Möglichkeit der zusätzlichen privaten Altersvorsorge genutzt werden.

Eine Kapitallebensversicherung ist sehr wichtig!

Anders als bei der Risikolebensversicherung erhält man bei der Kapitallebensversicherung am Ende der Laufzeit die eingezahlten Beiträge zurück und obendrauf noch eine Verzinsung. Dabei wird beim Abschluß einer Kapitallebensversicherung eine Garantieverzinsung auf den Kapitalanteil von derzeit 1,25% vereinbart (im Jahr 2016), die gesetzlich garantiert ist. Darüber hinaus können die Versicherungsgesellschaften Überschüsse erwirtschaften, die jedes Jahr in Form einer Überschussbeteiligung  dem Versicherten gutgeschrieben wird.
So erhält man auch heute noch eine Gesamtverzinsung von bis zu 4 %, was deutlich mehr ist als beispielsweise bei Festgeldanlagen oder Sparbriefen!

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Welchen Zweck kann eine Lebensversicherung noch erfüllen?

Tragischer AutounfallLeider passieren immer wieder unverhersehbare Unglücksfälle, die eine Familie hart treffen können.  Ein tragischer Unfall kann eine Familie in tiefe Trauer stürzen. Erst recht, wenn man keine Kapitallebensversicherung abgeschlossen hat. Denn zusätzlich zur  Trauer kämen dann noch die finanziellen Probleme, wenn der Hauptverdiener nicht mehr da ist, um die Familie zu ernähren. Darum sollte man mit Kapitallebensversicherungen vorsorgen und der Familie die richtige Absicherung zukommen lassen.

Neben der Absicherung im Unglücksfall kann man mit der kapitalbildenden Lebensversicherung auch eine private Altersvorsorge aufbauen. Warum sich die kapitalbildende Lebensversicherung auch heute noch lohnt, erfährt man bei uns.

Fragen und Antworten bei Kapitallebensversicherungvergleiche.de

 

Wer kann eine kapitalbildende Versicherung abschließen?

Die Kapitallebensversicherung prüft vor dem Vertragsabschluss, wer als Versicherungsnehmer in Frage kommt.

Je nach dem angegebenen Lebensstil kann sich zwar der Beitrag für den Versicherten erhöhen, aber eine grundsätzliche Ablehnung kommt eigentlich selten vor.

Leben mit Risiko - z.B. Risikosportarten, Rauchen, etc.Die Kapitallebensversicherung prüft beim Antrag, wie groß das Risiko für die Versicherung ist eine Person zu versichern. Denn der Gesundheitszustand und die Lebensweise sind wichtige Komponenten, um das Sterberisiko zu kalkulieren. Nur wenn bei der zu versichernden Person keine außergewöhnlichen Risiken erkennbar sind, wird auf einen Risikozuschlag verzichtet. Bei der Kapitallebensversicherung schließt man eine vorher bestimmte Laufzeit ab und am Ende der Laufzeit kann man die gezahlten Beträge und Zinsen zurück erhalten. Das ist möglich, weil die Versicherungen so kalkulieren, dass sie selbst genug von der Versicherungssumme behalten. Zusätzlich legen die Versicherer das Geld an und erhalten dadurch Zinserträge, die höher als die ausgezahlten sind. Von diesen Erträgen stellt die Versicherung den Todesfallschutz zur Verfügung und bezahlt die eigenen Verwaltungskosten. Die Höhe der Versicherungsbeiträge sind in der Regel abhängig vom Geschlecht, Alter und der Höhe der Versicherungssumme.

Was kennzeichnet eine Kapitallebensversicherung?

  • Die Hinterbliebenen werden finanziell abgesichert
  • Sicherheit für Kredite im Todesfall
  • Auszahlung auch kurz nach Vertragsabschluss
  • Nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit erlischt auch der Versicherungsschutz
  • Der Kapitalanteil wird verzinst und Überschussbeteiligungen am Ende der Laufzeit ausgezahlt
  • Am Ende der Laufzeit erhält man die vereinbarte Versicherungssumme

Glossar

Begriff Begriffserklärung
Beitrag Der monatlich oder jährlich zu zahlende Betrag zur Versicherung
Police Damit wird der Versicherungsschein bezeichnet
Prämie Der Beitrag einer Versicherung wird auch als Prämie bezeichnet.Die Prämie setzt sich aus einem Kostenanteil, einem Kapital bildenden Anteil und einem Risikoanteil zusammen.

 

Welche Vorteile hat eine Kapitallebensversicherung?

Jede Versicherung dient einem bestimmten Zweck für den Versicherten. Die Kapitallebensversicherungen können dabei gleich zwei möglichen Zielen dienen. Erstens wird damit die eigene Familie finanziell abgesichert, um diese im schlimmsten Fall bestens geschützt zu wissen. Das ist der wichtigste Punkt und sollte auch bei Abschluss der Versicherung an erster Stelle stehen. Zweitens kann mit der Kapitallebensversicherung aber auch eine private Altersvorsorge aufgebaut werden, denn am Ende der Laufzeit wird die vereinbarte Versicherungssumme zuzüglich möglicher Überschussbeteiligungen für den Versicherungsnehmer ausgezahlt.

Wer wird noch abgesichert?

Wenn man bei der Bank einen Kredit abbezahlen muß, dann ist es umso wichtiger die eigene Familie durch eine Kapitallebensversicherung abzusichern. Man kann nur so gewährleisten, dass Familienmitglieder nicht unter finanziellen Problemen leiden müssen, wenn man doch unerwartet stirbt. Die Familie hat nach einem tödlichen Unglücksfall genug damit zu kämpfen, die Beerdigungskosten und die laufenden Lebenshaltungskosten aufzubringen. Da ist es beim Ausfall des Hauptverdieners nahezu unmöglich den laufenden Kredit bei einer Bank abzutragen. Mit einer Kapitallebensversicherung, deren Versicherungssumme größer sein sollte als die Höhe des Kredits, kann die Familie alle Kosten tragen und dazu auch noch den Kredit zurückzahlen.

Weitere Vorteile

Die Beiträge einer Kapitallebensversicherung sind auch fürs kleine Portemonai geeignetEin weiterer Vorteil der Kapitallebensversicherung ist, dass die Beiträge flexibel an die eigenen Möglichkeiten angepasst werden kann. Dabei ist die Beitragshöhe auch von der vereinbarten Versicherungssumme abhängig und ist umso höher, je höher die vereinbarte Versicherungssumme ist. Bei manchen Versicherungen kann man aber die Höhe des Todesfallschutzes von dem Auszahlungsbetrag am Ende der Laufzeit trennen. So kann eine höhere Auszahlung im Todesfall gewählt werden. Wenn die Versicherung bis zum Ablaufdatum läuft, dann bekommt man am Laufzeitende nur die vereinbarte Versicherungssume aus dem kapitalbildenden Teil zuzüglich einer möglichen Überschussbeteiligung ausgezahlt.

Darum können auch weniger gut verdienende Personen die Leistung einer Kapitallebensversicherung in Anspruch nehmen.

Die Beiträge zur Kapitallebensversicherung können teilweise von der Steuer abgesetzt werden. Sie werden dann einfach unter „Sonderausgaben“ angeführt, welche aber nur bis zu einem jährlichen Höchstwert angerechnet werden.
Fazit: Der Versicherungsnehmer kann eine individuelle Summe und Versicherungsdauer vereinbaren. Auch die Finanzierung eines Hauses kann durch die Kapitallebensversicherung abgesichert werden.

Vorteile auf einen Blick

  • Finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen
  • Bedienung der Raten bei Banken
  • Absicherung der Immobilienfinanzierung
  • Beiträge sind im Rahmen eines Höchstbetrages steuerlich absetzbar
  • Flexible Beiträge und Laufzeiten vereinbar

Hier ein gutes Youtube Video zu den Vorteilen der Kapitallebensversicherung:

 

Welche Nachteile hat eine Kapitallebensversicherung?

Neben den Vorteilen hat eine Kapitallebensversicherung natürlich auch Nachteile. Man sollte die Vor- und Nachteile der Versicherung sorgfältig abwägen und sich überlegen, ob man wirklich eine abschließen möchte. Einer der der größten Nachteile ist für den Versicherungsnehmer wohl, daß man über Jahre die Einzahlung monatlicher oder jährlicher Beiträge an die Kapitallebensversicherung leisten muss, wenn man die Absicherung seiner Familie erreichen will. Der Versicherte geht einen lang laufenden, verpflichtenden Vertrag ein und muss eine gewisse Versicherungslaufzeit der Versicherung einplanen. Eine Einmalzahlung ist auch möglich, aber dann fällt diese deutlich höher aus, was von den meisten nicht zu leisten ist.

Sicherheit für Deine Familie mit einer Kapitallebensversicherung

Über Jahre an die Kapitallebensversicherung gebunden

Bei Kapitallebensversicherungen geht der Versicherungsnehmer eine feste Bindung über die Vertragslaufzeit mit dem Versicherer ein. Die Versicherungsdauer bei einer Kapitallebensversicherung sollte in der Regel mindestens zwölf Jahre laufen. Dann sind bei alten Verträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, alle Erträge steuerfrei. Hier erfährt man mehr zur aktuellen steuerlichen Behandlung der Kapitallebensversicherung.
Wenn man eine Kapitallebensversicherung oder private Rentenversicherung vor dem Ablauf der festgeschriebenen Versicherungslaufzeit kündigt, bekommt man nur einen recht geringen Rückkaufswert zurück. Die Versicherungsgesellschaft darf die Verwaltungs- und Vertriebskosten von den eingezahlten Beiträgen abziehen, was besonders bei einer Kündigung in den ersten Jahren zu einem recht geringen Rückkaufswert führt. Man sollte also die Laufzeit des Versicherungsvertrages unbedingt erfüllen können, wenn man keinen Verlust machen möchte.
Die Beiträge für die Todesfall Absicherung können außerdem je nach Lebensstil ausgesprochen hoch liegen. Das kann passieren, wenn man beruflich ein hohes Risiko tragen muss. Hinzu kommt, dass die meisten Versicherungen keine Todesfall-Versicherungssumme zahlen, wenn der Versicherte durch Selbstmord stirbt. Dann erhalten die Hinterbliebenen nur den Rückaufswert der Kapitallebensversicherung.

Auszahlung bei Vertragserfüllung

Kapitallebensversicherung mit SparoptionIn der Regel handhaben die Versicherungen es so, dass es bei Ablauf der Versicherungszeit die vereinbarte Versicherungssumme für den Erlebensfall gibt. Dieser beinhaltet eine Garantieverzinsung von 1,75% in 2014. Aufgrund des seit Jahren sinkenden Zinsniveaus können die Versicherungsgesellschaften den Garantiezins immer schwieriger erwirtschaften, weshalb dieser in 2015 auf 1,25% gesenkt wurde. Gut wirtschaftende Kapitallebensversicherungen zahlen darüber hinaus auch eine jährlich berechnete Überschussbeteiligung aus, die eine Gesamtverzinsung deutlich erhöhen kann. Allerdings ist auch diese Überschussbeteiligung seit Jahren rückläufig. Trotzdem kann man sich einen gut verzinsten Beitrag zur Altersversorgung ansparen, der über der allgemeinen Zinshöhe am Kapitalmarkt liegt.
Bei einer Risikolebensversicherung wird am Ende der Laufzeit kein Geld an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Hier sind alle Beiträge verloren. Allerdings sind die Beiträge zu Risikolebensversicherungen auch wesentlich niedriger als zur kapitalbildenden Lebensversicherung.

Nachteile im Überblick:

  • Verluste bei einer vorzeitigen Kündigung möglich
  • Abschluss eines über Jahre bindenden Vertrages
  • Mindestlaufzeiten sind bei Kapitallebensversicherungen nötig
  • Selten Leistungen bei einem Selbstmord
  • Mindestverzinsung und Überschussbeteiligung sinkt seit Jahren

Laufzeiten der Vertragsdauer

Jahre
Minimum 3
Maximum 45

 

Weshalb ist eine Lebensversicherung so wichtig?

Für manche Menschen sind Versicherungen nur ein notwendiges Übel und Mittel zum Zweck. Dabei zahlt man monatlich oder jährlich Beiträge, von denen man kurzfristig keinen Nutzen hat. Außerdem sind die Verträge und Versicherungsbedingungen oft sehr kompliziert. Das verunsichert viele Menschen, die dadurch ihr Geld lieber auf die alte Weise sparen. Die Kapitallebensversicherung zahlt im Todesfall einen Betrag aus, den man sonst nicht oder nur sehr schwer hätte ansparen können. Die Kapitallebensversicherungen sind eine Absicherung und auch mögliche Altersvorsorge, die besonders nützlich ist. Deshalb sollte man sich zumindest die Vorteile der Kapitallebensversicherungen genau ansehen. Denn die Kapitallebensversicherung kann im schlimmsten Fall der Fälle eine große Hilfe für die Hinterbliebenen sein und im Erlebensfall einen Beitrag zur zusätzlichen privaten Altersvorsorge leisten.

Absicherung und Sicherheit für die Familie!

Sicherheit für die hinterbliebene FamilieVon fachkundiger Seite hört man immer wieder, dass die Kapitallebensversicherung gerade für Familien besonders wichtig ist. Doch warum ist sie so wichtig? Wer eine Familie hat, der möchte dass diese im schlimmsten Fall gut versorgt ist. Das gilt auch und besonders dann, wenn man völlig unerwartet sterben sollte.

Würde die Familie ohne Versicherung vor einem großen Schuldenberg stehen und nicht wissen, wie sie ihn begleichen soll, wäre das für jede Familie eine Horrorvorstellung.
Die Kapitallebensversicherung zahlt eine vorher festgelegte Versicherungssumme aus, wenn der Versicherte vor Ablauf der Versicherungsdauer stirbt. Die ausgezahlte Versicherungssumme hilft der Familie, alle Kosten zu tragen, die mit der Beerdigung und den laufenden Kosten zu tun haben. So unangenehm es auch ist, der Hauptverdiener einer Familie sollte sich dringend darüber Gedanken machen, was passiert, wenn er einmal nicht mehr da ist.
Die Versicherung gibt vor allem eines: Sicherheit für die Hinterbliebenen. Damit ist auch nach dem Tod noch gut für die Familie des Hauptverdieners gesorgt.

Argumente für eine Kapitallebensversicherung

  • Absicherung der ganzen Familie
  • Ein möglicher Kredit wird abbezahlt
  • Man sorgt auch nach dem Tod für seine Familie
  • Nicht alle Versicherungsbedingungen sind schlecht zu verstehen

Wer hat welche Vorteile an der kapitalbildenden Lebensversicherung?

Beteiligte Vorteil
Versicherungsnehmer Reines Gewissen die Familie abgesichert zu haben
Familie Finanzielle Sicherheit
Versicherung Handelbares Kapital, geringes Risiko
Banken Absicherung des Kredites und der Raten


Für wen lohnt sich eine Lebensversicherung? Und für wen lohnt sie sich nicht?

Haus unter WasserVon viele Versicherungen wird behauptet, dass diese gebraucht werden. Aber man sollte sich selber Gedanken darüber machen, welche Versicherung wirklich benötigt wird. Jeder hat die freie Wahl, ob er sich für die eine oder andere Versicherung entscheiden möchte. Das gilt auch für diese Form der Versicherung. Es gibt Menschen und Lebenssituationen, wo eine Lebensversicherung auf jeden Fall abgeschlossen werden sollte. Für eine Familie ist die Kapitallebensversicherung unglaublich wichtig und ist im schlimmsten Fall die Rettung vor einer überschuldeten Familie, die allein für ihren Unterhalt sorgen muss. Andere Menschen wiederum brauchen eine kapitalbildende Lebensversicherung als zusätzliche Form der Altersvorsorge.

Für wen lohnt sich die Kapitallebensversicherung?

Keine Probleme dank der KapitallebensversicherungIn erster Linie lohnt sich die Absicherung mit einer Kapitallebensversicherung besonders für Familien mit Kindern. Gerade hier ist es wichtig, eine Versicherung für die Hinterbliebenen abzuschließen. Denn wenn der Versicherte vor Ablauf der Versicherungsdauer stirbt, bekommt die Familie die Versicherungssumme ausgezahlt. Eine Familie steht immer vor finanziellen Problemen, wenn der Hauptverdiener nicht mehr unter den Lebenden weilt. Sollte der schlimmste Fall glücklicherweise nicht eintreten, dann erhält man nach dem Ablauf der Versicherungsdauer die eingezahlten Beiträge inklusive einer Verzinsung zurück.

Man braucht eine gute Absicherung.

Die Versicherung stellt eine Absicherung für den schlimmste Fall dar. Auch wenn der Versicherte selbst nicht mehr für seine Familie aufkommen kann, hat er dennoch dafür gesorgt, dass die Hinterbliebenen durch die Versicherungssumme keine finanziellen Probleme bekommen. Das gilt ganz besonders für die Kinder. Aber auch die Eltern von kinderlosen Versicherungsnehmern können die Beerdigungskosten und die laufenden Kredite bezahlen, wenn der schlimmste Fall eintritt. Sollte der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit nicht sterben, dann steht für die Familie die vereinbarte Versicherungssumme im Erlebensfall zur Verfügung, mit der man eine weitere Altersvorsorge erhält oder das Geld dann zur freien Verfügung hat.

Für wen lohnt sich die kapitalbildende Lebensversicherung nicht?

Die Kapitallebensversicherung lohnt sich nicht für Personen, welche absolut keine Familie mehr haben und wo nach dem Tod niemand versorgt werden muss. Viele Versicherungen versuchen, auch Singles eine Versicherung anzubieten. Auszubildende und Studenten brauchen ebenso keine Versicherung. Allerdings kann für solche Personen der Aspekt der Geldanlage und zusätzlicher Altersvorsorge eine Rolle spielen. Unter diesen Aspekten kann auch für diese Personengruppen eine private Rentenversicherung oder Kapitallebensversicherung sinnvoll sein.

Für wen lohnt sich die KLV?

  • Hauptverdiener einer Familie
  • Familienväter
  • Wer eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen will


Wer braucht eine Kapitallebensversicherung und wer nicht?

Ja Nein
Junge Familien Schüler
Alleinerziehende Eltern Studenten
Große Familien mit vielen Kindern Azubis
Hauptverdiener einer Familie Singles
Als private Altersvorsorge


Für welchen Zeitraum benötigt man eine Kapitalversicherung?

Eine Kapitallebensversicherung zur Absicherung von Familien kann enorm wichtig sein. Mit der Kapitalversicherung hat man wenigstens gut für die Familie gesorgt, falls dem Versicherungsnehmer während der Laufzeit etwas passieren sollte. Jede Kapitallebensversicherung wird aber nur für einen vorher bestimmten Zeitraum abgeschlossen. Danach enden sowohl die Beitragszahlung als auch die Todesfallabsicherung. Zum Glück erhält man aber die vereinbarte Erlebensfall Summe, die auch finanzielle Sicherheit geben kann. Trotzdem ist es besonders wichtig sich darüber Gedanken zu machen, zu welchem Zeitpunkt man die Versicherung abschließen möchte. Nur wie findet man diesen richtigen Moment, um so eine Versicherung abzuschließen? Kann man das jederzeit machen?

Der richtige Zeitpunkt ist wichtig

Der richtige Zeitpunkt muss gewählt werden

Eine Familie existiert grundsätzlich länger als die Versicherungsdauer der Kapitalversicherung. Wenn man ein Kind bekommt und gleichzeitig eine Kapitallebensversicherung abschließt, sollte man auf eine ausreichende Versicherungsdauer achten. Diese sollte so gewählt werden, daß die Absicherung auch gegeben ist, bis die Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen können. Oder man wählt einen Zeitraum von 18 Jahren, damit man das ausgezahlte Kapital für ein Studium des Kindes oder eine Ausbildung investieren kann. Gerade für ein mehrjähriges Studium kann man für den Unterhalt und Miete einige tausend Euro einplanen. Zur Absicherung der Familie ist auf jeden Fall ein dauerhafter Schutz durch die Kapitallebensversicherung ratsam. Außerdem gibt es noch weitere Zeitpunkte, die sich immer für einen Abschluß anbieten.

Weitere wichtige Faktoren für einen richtigen Zeitpunkt

Als Junge Familie sollte man eine Kapitallebensversicherung abschließenZur Absicherung einer Finanzierung für den Kauf oder den Bau einer Immobilie ist die Kapitallebensversicherung bestens geeignet. Dabei gibt es auch die Möglichkeit ein Versicherungsdarlehen zum Abbezahlen einer Immobilie zu nutzen.
Das funktioniert so: der Immobilienkredit wird nicht zurückgezahlt, sondern nur die Zinsen bezahlt. Gleichzeitig wird in einer kapitalbildenden Lebensversicherung Geld angespart, welches am Ende der Laufzeit für die Tilgung des Kredites genutzt wird. Natürlich müssen die Kreditlaufzeit und die Laufzeit der Lebensversicherung aufeinander abgestimmt sein. Gleichzeitig ist die Familie auch gegen einen unerwarteten Trauerfall finanziell abgesichert.

Die Familie muss sich im Todesfall des Hauptverdieners nicht über die Rückzahlung der Schulden des Verstorbenen sorgen und ist bestens durch die Versicherungssumme der Kapitalversicherung abgesichert.

Es lohnt sich allerdings nicht, die Versicherung bis zum natürlichen Ende seines Lebens aufrecht zu erhalten. Das Geld lässt sich dann besser in Sparpläne oder schneller verfügbare Formen der Geldanlage investieren. Wichtig ist dabei, dass die Kinder bereits eine eigene Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben oder eine Immobilie komplett abbezahlt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann kann der Abschluß einer Risikolebensversicherung sinnvoll sein, die wesentlich günstiger ist als die Kapitallebensversicherung und trotzdem den Todesfallschutz gewährleistet.

Was sind sinnvolle Zeitpunkte?

  • Gründung einer Familie
  • Finanzierung für den Kauf oder Bau einer Immobilie
  • Geburt eines Kindes
  • Kreditaufnahme eines größeren Konsumentenkredites
Richtiger Zeitpunkt Falscher Zeitpunkt
Familiengründung Scheidung
Finanzierung für Kauf einer Immobilie Kinder beenden Ausbildung
Kreditaufnahme eines größeren Konsumentenkredites Eintritt ins Rentenalter
Beginn der eigenen Ausbildung


Worauf muss man beim Vergleich der Kapitallebensversicherungen achten?

Kapitallebensversicherung

Um die eigene Familie für jeden Fall mit einer finanziellen Absicherung auszustatten, braucht man die eine oder andere gute Versicherung. Eine sehr sinnvolle Absicherung im Todesfall kann man mit Kapitallebensversicherungen erreichen. Der Versicherungsnehmer zahlt die für ihn machbaren Beiträge und wenn er stirbt, bekommen die Hinterbliebenen die vereinbarte Versicherungssumme. Bevor man aber eine solche  Versicherung abschließt, sollte man sich einige Gedanken über die Höhe der Absicherung und der Beiträge machen. Das gilt besonders für den Vergleich der Kapitallebensversicherungen mit einer anderen Versicherungsgesellschaft. Der Vergleich selbst ist auf unserer Seite kostenlos anzufordern. Man gibt seine Daten ein und bekommt von einem erfahrenen Fachmann ein individuelles Angebot zugesendet. Die Versicherungssumme gehört zu den Daten, die man angeben sollte.

Viele Faktoren werden berücksichtigt

Da bei einer Kapitallebensversicherung viele Faktoren berücksichtigt werden müssen, die auch vom Gesundheitszustand und der Lebensweise abhängen, ist ein allgemeiner Vergleich schwierig. Auch die Höhe des Todesfallschutzes und die Höhe der Ablaufleistung im Erlebensfall sollte in einen Versicherungsvergleich eingearbeitet werden, was sich aber nur anhand von komplexen Vergleichsprogrammen errechnen lässt. Für den einen ist ein hoher Todesfallschutz wichtiger als eine hohe Ablaufleistung. Bei anderen kann es genau anders herum sein. Erst wenn diese Daten festgelegt und besprochen wurden, sollte ein Versicherungsvergleich der Kapitallebensversicherung durchgeführt werden. Dabei ist der Rat von einem erfahrenen Experten sinnvoll. Bei so einer wichtigen Entscheidung sollte man sich auf jeden Fall ausreichend Zeit nehmen, um jede Option zu vergleichen.  Am besten sucht man sich die Kapitalversicherung, die für das eigene Leben am sinnvollsten erscheint. So ist die beste Absicherung der Familie gegeben und man kann sich entspannt anderen Dingen des Lebens widmen.

Nicht nur auf den Preis achten

Vergleiche die Kapitallebensversicherungen gut miteinander.Bei einer Kapitallebensversicherung sind es vor allem die Beiträge, die Laufzeit, die Höhe des Todesfallschutzes und die endgültige Ablaufleistung, die wichtig sind. Vermeintlich günstige Beiträge erwecken den Eindruck, diese Kapitallebensversicherung sei die beste. Doch man sollte dabei auch darauf achten, wie und woraus sich die Beiträge zusammensetzen. Schließlich möchte man hauptsächlich in die Absicherung oder Altersvorsorge mit der Kapitallebensversicherung investieren und nicht in den Versicherer.
Manche Versicherungen werben mit einer hohen Überschussbeteiligung von bis zu 15%, was die Beiträge angeblich senkt. Diese Zahlen sind aber sehr hoch und sollten kritisch geprüft werden. Auch bei der garantierten Ablaufleistung und der möglichen Überschussbeteiligung auf die Kapitalbeträge sollte man vorsichtig sein. Nur die garantierte Ablaufleistung sollte eingeplant werden, die prognostizierten Überschussbeteiligungen sollten dagegen skeptisch betrachtet werden, denn diese sind nicht garantiert.

Welche Faktoren sollte ich beim Vergleich beachten?

  • Beitragshöhe
  • Versicherungssumme im Todesfall
  • Ablaufleistung im Erlebensfall
  • Versicherungsdauer
  • Prognostizierte Überschussbeteiligung
  • Risikoprüfung und Kriterien zur Annahme
  • Weitere Leistungen und Angebote


Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Mit einer Kapitallebensversicherung hat man ein gutes Gewissen alles mögliche für seine Familie getan zu haben, um sie bestmöglich abzusichern. Die Kapitalversicherung ist eine große Hilfe, wenn der Versicherungsnehmer nicht mehr für die Familie sorgen kann. Mit der ausgezahlten Summe im Todesfall können die Hinterbliebenen die Beerdigung zahlen und laufende Kosten bezahlen. Beim Abschluss der Kapitallebensversicherung sollte man darüber nachdenken, welchen Zweck die Kapitallebensversicherung dienen soll. Was soll wirklich erreicht werden? Benötigt man im wesentlichen einen guten Todesfallschutz für die Familie oder möchte man auch eine gute zusätzliche Altersvorsorge aufbauen? Die Festlegung der Erlebensfall- und Todesfallleistungen sind zwei der zentralen Punkte bei der Kapitallebensversicherung. Die Höhe dieser Summen bestimmen unter anderem die Höhe der Beiträge, die gezahlt werden müssen. Man sollte sich vor Abschluss der Kapitallebensversicherung genau überlegen, welche Beträge man über Jahre denn realistisch einzahlen kann.

Es kann immer etwas passieren

Was und wen will ich absichern und was erreichen?

Wie hoch die Beiträge bei der Kapitallebensversicherung wirklich sein können, muss man sich vorher überlegen. Dazu gehört, was und wen man absichern möchte und was am Ende der Laufzeit wichtig sein kann. Die Versicherungsdauer muss ebenfalls in die Kalkulation mit einbezogen werden. Wer keine große Familie hat, aber den Kauf eines Hauses absichern oder mit einem Versicherungsdarlehen zurückbezahlen möchte, der wird einen höheren Beitrag für eine hohe Ablaufleistung benötigen. Bei einer Familie, in der die Kinder noch nicht groß sind, sollte die Todesfallabsicherung wichtiger sein, weshalb man weniger Beiträge benötigen wird. Genaue Zahlen zur individuellen Beitragshöhe kann man erst bei einem Versicherungsvergleich nach den eigenen Vorgaben erhalten.  Dabei kann man auch ein wenig mit verschiedenen Szenarien spielen lassen, um heraus zu finden, wie hoch die regelmäßigen Beiträge sein müssen, um eine bestimmte Summe am Ende der Laufzeit zu erhalten. Man sollte nicht zu hohe Beiträge monatlich aufbringen müssen. Für einen kleinen Kredit reicht auch eine kleinere Summe zur Absicherung und Rückzahlung bei der Kapitallebensversicherung. Es gibt immer einen Zusammenhang zwischen dem, was man absichern möchte und dem zu zahlenden Versicherungsbeitrag.

Wie hoch sollte die Versicherungssummer sein?

Gibt es Richtwerte?

Manche Versicherungsexperten sagen, die Summe der Todesfalleistung bei der Kapitallebensversicherung sollte etwa das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens des Versicherungsnehmers betragen. Je nach Absicherung kann diese Summe auch nach oben oder unten schwanken.
Bei der Höhe der Erlebensfalleistung sollte man den zukünftigen Kapitalbedarf am Ende der Laufzeit einplanen.

Wie erkenne ich die richtige Höhe der Versicherungssumme?

  • Höhe der Finanzierung der abgesicherten Immobilie
  • Familiensituation bzw. Familienplanung
  • Höhe des eigenen Einkommens
  • Kapitalbedarf am Ende der Laufzeit
Niedrig Mittel Hoch
Immobilie x x
Kleiner Kredit x
Junge Familie x
Familie ohne Kinder x x
Aufbau einer Altersvorsorge x
Keine großen Finanzprobleme x


Muss man sich vom Arzt untersuchen lassen?

Wenn man eine Kapitallebensversicherung zur Absicherung des Todesfallrisikos abschließen möchte, gibt es bestimmte Voraussetzungen, die man erfüllen muss. Die Höhe der Beiträge richten sich zum Teil auch nach dem Lebensstil des Versicherungsnehmers. Auch das Geschlecht und das Alter der zu versichernden Person spielen für die Versicherung eine Rolle. Die Kapitallebensversicherung kalkuliert das maximale Risiko so, dass die Versicherung mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Auszahlung der Versicherungssumme leisten muss. Für diese Kalkulation spielt auch der  Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers eine große Rolle. Wenn sich die zu versichernde Person bewusst zu großen Risiken aussetzt, dann kann die Absicherung von der Kapitallebensversicherung abgelehnt werden. Oder aber es wird ein Risikozuschlag erhoben und die Beiträge werden drastisch erhöht.

Muss mich ein Arzt untersuchen?

Ärztliche Untersuchung zur BeitragsbestimmungDie meisten Versicherungen fordern bei Abschluss der Kapitallebensversicherung keine zusätzliche Gesundheitsprüfung. Meistens lässt sich die Kalkulation der Beiträge und das Risiko auch so bestimmen. Nur wenn es um eine besonders hohe Todesfalleistung geht, dann kann die Versicherung eine Gesundheitsprüfung verlangen, oder die maximale Todesfallsumme auf einen Höchstwert begrenzen.  Einige chronische Krankheiten oder  ein massiver Zigarettenkonsum können beispielsweise auch dazu beitragen, dass sich die Beiträge zur Kapitallebensversicherung erhöhen. In manchen Fällen kann der Versicherte aus diesen Gründen auch abgelehnt werden. Viele Versicherungen haben statt einer Gesundheitsprüfung einfach nur einen Fragebogen, den man selber ausfüllen kann. Bei den Fragen sollte man aber ehrliche Angaben machen und nichts schönen.

Wenn sich bei einem Todesfall herausstellt, dass man bei der Beantwortung der Fragen gelogen hat, kann die Versicherung auch die  Auszahlung der Versicherungssumme verweigern und die Beiträge einbehalten. Damit ist dann aber niemanden geholfen. Wenn man sich bei manchen Fragen nicht sicher ist, kann man der Versicherungsgesellschaft auch eine  Rückfrage beim behandelnden Arzt erlauben. In diesem Fall wird der Arzt von seiner Schweigepflicht entbunden. Die Versicherung kann nun direkt in den Krankenunterlagen nachschauen, ob irgendwelche schweren Krankheiten oder andere Umstände gegen günstige Beiträge oder den Abschluß einer Kapitallebensversicherung  sprechen.

Was wird untersucht und welche Fragen muss man beantworten?

Checkliste beim Arzt

Bei den meisten Fragebogen zur Gesundheitsprüfung muss man allgemeine Fragen zur eigenen Gesundheit beantworten. Es wird meist gezielt nach chronischen Krankheiten wie Asthma, Behinderungen usw. gefragt. Auch der Zigaretten- und Alkoholkonsum wird erfragt.

Genusssucht ist ein großer Minuspunkt in der Risikobewertung, der eine Kapitallebensversicherung teurer werden lassen kann. Auch eine komplette Ablehnung durch die Versicherung kann erfolgen.

Welche Angaben gehören zur Gesundheitsprüfung?

  • Genusssucht (Zigaretten, Alkohol usw.)
  • Krankheiten in der Kindheit
  • Chronische Krankheiten
  • Bereits vorhandene tödliche Krankheiten
  • Psychische Leiden

Übersicht

RLV-geeignet RLV-ungeeignet
Gesunde Personen Starke Raucher
Suchtfreie Personen Starke Trinker
Psychisch stabile Personen Psychisch labile Personen
Bereits schwer erkrankte Personen


Kann man eine Kapitallebensversicherung kündigen?

Wenn man eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen hat, ist die Familie im schlimmsten Fall wenigstens finanziell abgesichert. Doch durch die lange Laufzeit kann es im Laufe der Jahre zu unerwarteten Veränderungen der persönlichen Lebenssituation kommen. Vielleicht braucht man dringend Geld und überlegt, die Kapitallebensversicherung zu kündigen und sich die bis dahin angesparte Summe auszahlen zu lassen. Die Versicherungsdauer würde sich damit aber verkürzt und der  vorher vereinbarte Todesfallschutz entfällt. Aber ist es denn wirklich so einfach, eine Versicherung zu kündigen?

Kapitallebensversicherung für unerwartete Zwischenfälle

Kann ich einfach so kündigen?

Im Grunde ja. Man kann die Kapitallebensversicherung im Prinzip jederzeit kündigen. Allerdings gibt es bei der vorzeitigen Kündigung der Kapitallebensversicherung ein paar wichtige Dinge zu wissen. Bei einer vorzeitigen Kündigung erhält man nur den so genannten Rückkaufswert der Lebensversicherung. Dieser Rückkaufswert ist gerade in den ersten Jahren niedriger als die eingezahlten Beiträge samt der Mindestverzinsung und der Überschussbeteiligung. Das liegt daran, dass der Versicherer in den Anfangsjahren von den Beiträgen die Vertriebskosten und Verwaltungskosten abzieht. Dadurch ergibt sich erst mal ein Kapitalverlust, der erst im Laufe der Jahre durch die Garantiezinsen und die Überschussbeteiligung über die Höhe der eingezahlten Beiträge hinausgeht.
Nicht jede Versicherung hat die gleichen Vertragsbedingungen. Darum sollte man eine vorzeitige Kündigung besser vorher mit der Versicherung besprechen und sich den aktuellen Rückkaufswert mitteilen lassen.

Bekomme ich meine Beiträge zurück?

Rückkaufswert bei KündigungMit der Kündigung der Kapitallebensversicherung entfällt auch die Todesfall Absicherung für die Familie. Man erhält den aktuellen Rückkaufswert zurück. Der Rückkaufswert liegt gerade in den ersten Jahren deutlich unter der Summe, die bereits eingezahlt wurde.
Man kann die Kapitallebensversicherung aber auch beitragsfrei stellen lassen, statt diese zu kündigen. Wer nur die Beiträge zur Kapitallebensversicherung nicht mehr zahlen kann, der kann die Versicherung beitragsfrei stellen lassen. Damit ruht der Versicherungsschutz, aber die Verzinsung des vorhandenen Kapitals geht weiter.  Die Versicherung kann jederzeit wieder reaktiviert werden, wenn auch die Beiträge wieder eingezahlt werden.
Oft berechnen die Versicherer dem Versicherungsnehmer zusätzlich noch einen Teil der Versicherungssumme als Stornogebühr. Begründet wird diese Gebühr mit dem Aufwand der vorzeitigen Kündigung für die Versicherung. Außerdem entsteht der Kapitallebensversicherung auch ein kalkulierbarer Schaden durch entgangene Zinseinnahmen nach der Auszahlung des Kapitals.

Was muss ich bei der Kündigung meiner Kapitallebensversicherung beachten?

  • Keine komplette Erstattung der Beiträge
  • Es wird häufig eine Stornogebühr fällig
  • Keine Todesfallabsicherung für die Familie mehr

Theoretisches Beispiel:

Anteil Stornogebühr Anteil der erstatteten Beiträge
Kündigung nach 2 Jahren 25 % 60 %
Kündigung nach 10 Jahren 12 % 80 %

Die Alternative zur Kündigung

Neben der Kündigung einer Lebensversicherung gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten, um an Geld aus einer Lebensversicherung zu kommen, ohne diese zu kündigen.

  1. Die Beleihung der Kapitallebensversicherung
  2. Der Verkauf der Versicherung

Bei einer Beleihung der Kapitallebensversicherung sollte diese schon einen recht hohen Rückkaufswert besitzen. Von diesem Rückkaufswert geben spezielle Anbieter prozentual einen Kredit, der mit der Kapitallebensversicherung abgesichert wird. Das geht aber meist nur, wenn die Restlaufzeit nicht mehr allzu lang ist. Wenn man die Beiträge weiter zahlt, dann bleibt der Todesfall Versicherungsschutz erhalten. Bei einer Beitragsfreistellung ruht auch der Versicherungsschutz.

Bei einem Verkauf der Kapitallebensversicherung übernehmen Spezialanbieter die Versicherung und lassen diese bis zum Ende laufen. Dann wird die vereinbarte Versicherungssummme inklusive Überschussbeteiligungen an den Aufkäufer ausgezahlt. Dieser profitiert davon, daß keine Stornokosten abgezogen werden und kann dem Verkäufer der Lebensversicherung deshalb einen Preis bieten, der über dem Rückkaufswert liegt, den der Versicherte bei einer Kündigung erhalten würde. Aber auch hier gilt, daß die Kapitallebensversicherung schon einen relativ hohen Rückkaufswert besitzt und die Restlaufzeit nicht allzu lange ist. Ein Vorteil dabei ist, daß die im Vertrag aufgeführte versicherte Person den Todesfallschutz weiter genießt und so die Absicherung weiter gegeben ist. Allerdings sollte man sich da die genauen Bedingungen des Aufkäufers erklären lassen.

Kann man die Beiträge für eine Kapitallebensversicherung nachträglich erhöhen oder senken?

So viele Fragen

Beim Abschluss einer Kapitallebensversicherung werden die Beiträge auf Basis der Höhe des Todesfallschutzes, der Auszahlungssume im Erlebensfall und der individuellen Risiken des  jeweiligen Versicherungsnehmer angepasst. Deshalb muss man Angaben zu seinem Gesundheitszustand, den Lebensumständen und der gewünschten  Versicherungssumme und der Versicherungsdauer machen.

Die Absicherung der Familie und die Höhe des Auszahlungsbetrages ist also von einigen Faktoren abhängig.

Mit den Jahren können sich aber die Lebensumstände und der Lebensstil des Versicherungsnehmers ändern. Damit ändert sich auch das zu kalkulierende Risiko der Kapitallebensversicherung. Dabei gibt es verschiedene Gründe, wie beispielsweise ein Berufswechsel oder daß man mit dem Rauchen anfängt. Aber auch die Geburt eines Kindes verändert den Absicherungsbedarf des Versicherungsnehmers. Aber auch viele andere Gründe können dazu führen, daß man im Laufe der Jahre ein verändertes Absicherungsbedürfnis hat oder sich die Risikofaktoren ändern. Dann möchte man die Beiträge und die Absicherung verändern und anpassen.


Können die Beiträge angepasst werden?

Beim Abschluss einer Versicherung geht man einen rechtsverbindlichen Vertrag ein. Zu dessen Änderung bedarf es immer der Zustimmung beider Vertragsparteien. Eine Versicherung wird selten etwas dagegen haben, wenn man wegen neuer Lebensumstände die Beiträge und die Versicherungssumme erhöhen möchte. Auch eine Verlängerung der Versicherungsdauer ist unter Umständen nach Absprache ohne Probleme möglich. Schließlich bekommt die Lebensversicherung dadurch mehr Geld und kann mehr Gewinn machen.

Ein Kürzen der Versicherungszeit wird meistens sogar gerne gesehen. Der Zeitraum wäre damit absehbarer und die Kapitallebensversicherung kann eher davon ausgehen, dass sie nicht in Leistung treten muss. Auch wenn sich das Zinsniveau am Kapitalmarkt in den letzen Jahren verringert hat, verkürzt die Versicherung auf Wunsch des Versicherungsnehmers die Laufzeit gerne. Das liegt daran, daß die hohen Überschussbeteiligungen bei einem sinkenden Kapitalmarktzins schwerer zu erwirtschaften sind. Allerdings wird sich dann auch die Auszahlungshöhe im Erlebenfall deutlich verringern. Ob sich dadurch der Beitrag wirklich spürbar verringert, bei gleicher Todesfalleistung, ist nicht sicher. Wenn man aber die Beiträge beispielsweise wegen eines gesunkenen Risikos mindern möchtest, hat man damit nicht immer Erfolg bei den Versicherungen.

Andere Gründe für die Änderung der Beiträge

 

Beiträge können angepasst werdenWenn die Kinder ihre Ausbildung oder Studium abgeschlossen haben, stehen sie finanziell auf eigenen Beinen. Dann ist eine große Summe beim Todesfallschutz nicht mehr erforderlich. Es ist immer sinnvoll, sich vor einem Abschluss darüber zu informieren, welche Versicherungen diese Änderung der Bedingungen zur Kapitallebensversicherung zulassen.

Die Kapitallebensversicherung selbst kann allerdings auch die Beiträge zum Todesfallschutz anpassen, wenn gesundheitliche Änderungen dies erfordern. Dies geschieht aber eher selten.


Wann kann ich die Beiträge ändern?

  • Veränderter Gesundheitszustand
  • Familiäre Veränderungen und Kinder
  • Höheres Lebensrisiko im Beruf
  • Neue Absicherung einer Finanzierung


Beiträge erhöhen oder senken?

Erhöhen Senken
Schlechterer Gesundheitszustand des VN Ausbildungs- und Studienabschluss der Kinder
Risikoreicher Beruf des VN Risikoärmerer Beruf
Beginn einer riskanteren Lebensweise Ende einer riskanteren Lebensweise


Beitragsrückerstattung bei der Kapitallebensversicherung?

Bei derKapitallebensversicherung gibt es einen Todesfallschutz und einen kapitalbildenden Anteil für die die Beiträge verwendet werden. Die Kapitallebensversicherung kalkuliert beim Achschluß so, daß nach Ende der Versicherungsdauer der Kapitalanteil mit der gesetzlich festgelegten Mindestverzinsung von derzeit 1,75% (in 2014) und einer möglichen Überschussbeteiligung verzinst wird. Die Versicherungssumme im Erlebensfall entspricht also den eingezahlten Beiträgen abzüglich der Kosten plus einer garantierten Rendite. Diese Versicherungssumme ist bei gleichen Beiträgen von Versicherung zu Versicherung verschieden. Man erhält bei der Kapitallebensversicherung also im Grunde alle Beiträge komplett zurück und dazu eine Rendite, die bis zu 3,8 Prozent derzeit erreichen kann. Voraussetzung ist aber, daß die vereinbarte Laufzeit bei der Kapitallebensversicherung auch eingehalten wird.

Beitragsrückerstattung bei Kapitallebensversicherung?

Beitragsrückerstattung und Absicherung?

Wenn man nach Ablauf der Versicherungsdauer noch lebt, bekommt man von der Kapitallebensversicherung sein eingezahltes Geld zurück und noch eine Verzinsung oden drauf. Das ist die vereinbarte Versicherungssumme im Erlebensfall. Zusätzlich können Überschussbeteiligungen bei guten Kapitallebensversicherungen für eine Beitragsverzinsung von bis zu 3,8 Prozent führen. Den Versicherungsschutz für den Todesfall erhält man also im Grunde umsonst, wenn man die Versicherungsdauer einhält und keine Stornogebühren zahlen muss.
Das ist natürlich nicht wirklich so, denn die Kapitallebensversicherung kalkuliert den Beitrag für den Todesfallschutz ganz analog zu einer Risikolebensversicherung. Aber am Ende der Laufzeit übersteigt der Verzinsung des Kapitals fast immer die Abzüge für die Verwendung des Todesfallschutzes, der Verwaltungs- und Vertriebskosten.

Mit dem Versicherungsende erlischt natürlich auch der Versicherungsschutz für den Todesfall. Wer dann keine Familie mehr absichern muss, für den lohnt sich dann keine neue Kaitallebensversicherung. Wer trotzdem eine Absicherung für die Familie benötigt, der sollte prüfen, ob es nicht reicht eine Risikolebensversicherung für die Todesfall Absicherung abzuschließen.

Alternativen

Es gibt allerdings auch die fondsgebundene Lebensversicherung, bei der der Kapitalanteil über die Jahre in Fondsanteile investiert wird. Damit kann man von der langfristig positiven Wertentwicklung der internationalen Aktienmärkte profitieren. Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung oder fondsgebundenen Rentenversicherung gibt es höhere Renditemöglichkeiten, aber auch ein höheres Risiko, denn Aktien und mit ihnen die Fonds, unterliegen stärkeren Wertschwankungen.  Deshalb werden hier keine Renditegarantien gegeben.

Kapitallebensversicherung mit Beitragsrückgewähr

 

 

 

Wie hoch ist in der Regel die Auszahlung?

  • Die Höhe der Versicherungssumme für der Erlebensfall ist garantiert
  • Jede Versicherung muss mindestens den Garantiezins auf den Kapitalanteil zahlen
  • Durch Überschussbeteiligungen steigt die Rendite in den positiven Bereich
  • Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen kein Garantiezins

 

Macht die Kombination mit einer Unfallzusatzversicherung Sinn?

Es gibt eine Reihe von sinnvollen Versicherungen, die aber immer vor dem Hintergrund des persönlichen Absicherungsbedarfs zu prüfen sind. Das gilt auch die Kapitallebensversicherung. So kann man dafür sorgen, dass die Hinterbliebenen im Todesfall des Hauptverdieners die bestmögliche finanzielle Absicherung erhalten. Gerade riskante Berufe machen den Abschluß einer Kapitallebensversicherung unglaublich wichtig für den  Versicherten und die Familie. Die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme an die Hinterbliebenen gewährleistet, dass neben der Trauer nicht auch noch finanzielle Probleme auf die Hinterbliebenen zukommen. Manchmal kann es aber auch Sinn machen, die Kapitallebensversicherung mit einer anderen Versicherung zu kombinieren. Macht es Sinn eine zusätzliche Unfallzusatzversicherung abzuschließen?

Versicherungen kombinieren kann sich lohnen

Wann macht eine Unfallzusatzversicherung Sinn?

Ob es sinnvoll ist eine Unfallzusatzversicherung abzuschließen hängt wieder von der Lebenssituation und dem Absicherungszweck ab. Das kann sein, wenn man für seine Familie eine noch bessere Absicherung im Unglücksfall erhalten möchte. Wer einen gefährlichen Beruf kann schnell einen schweren Unfall erleiden. Man hört immer wieder von schweren Unfällen auf einer Baustelle, bei der Menschen schwer verletzt werden. Eine Unfallzusatzversicherung ist zusätzlich zur Kapitallebensversicherung auch dann sinnvoll, wenn man beruflich oder privat viel mit dem Auto unterwegs ist. Hier kann eine zusätzliche Absicherung sehr nützlich sein, welche in einem anderen Zusammenhang mit der Kapitallebensversicherung den Versicherungsnehmer schützt.

Was sichert die Unfallzusatzversicherung ab?

Als erstes kann man mit der Unfallzusatzversicherung erreichen, daß man die Absicherungshöhe erweitert. Wenn der Versicherungsnehmer während der Versicherungsdauer einen tödlichen Unfall erleidet und nicht an einer Krankheit stirbt, verdoppelt sich die Versicherungssumme. Die Hinterbliebenen werden also finanziell doppelt so stark unterstützt.
Viel wichtiger ist aber, daß nicht jeder schwere Unfall tödlich endet. Es kann auch sein, daß man durch einen Unfall eine dauerhafte oder zumindest zeitlich begrenzte Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeiterleidet.  Die Kernleistung der Unfallzustzversicherung zielt auf die finanzielle Absicherung im Falle einer dauernden oder zeitlich begrenzten Beeinträchtigung als Unfallfolge hin. Das bezeichnet man auch als Invalidität.

Dabei zahlt die Versicherung in der Regel die vereinbarte Leistungshöhe in Form einer einmaligen Kapitalzahlung oder als lebenslange Rente an den Versicherungsnehmer aus. Durch so genannte Progressionsvereinbarungen kann sichergestellt werden, dass die Höhe der Invaliditätsleistung bei höheren Invaliditätsgraden überproportional ansteigt. Durch den Abschluß einer Unfallzusatzversicherung steigen auch die Beiträge zur Kapitallebensversicherung. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er auch die Folgen eines schweren Unfalls versichern möchte.

Was man mit der Unfallzusatzversicherung absichern kann:

  • Doppelte Absicherung bei Unfalltod
  • Krankenhaustagegeld
  • Kosmetische Operationen
  • Bergungskosten
  • Kurkostenbeihilfe
  • Sofortleistung bei schweren Verletzungen
  • Leistungen bei Knochenbrüchen


Lässt sich die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Kapitallebensversicherung kombinieren?

Schwierigkeiten durch BerufsunfähigkeitDie Beiträge zur Kapitallebensversicherung bezahlt man normalerweise durch sein erzieltes Einkommen. Doch was passiert, wenn man während der vereinbarten Versicherungsdauer krank wird und im schlimmsten Fall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann? Diese Berufsunfähigkeit kann weitreichende finanzielle Folgen für die ganze Familie haben. In Deutschland wird ein Viertel aller Berufstätigen im Laufe ihres Arbeitslebens einmal Berufsunfähig. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist dabei völlig unzureichend und reicht nicht mal, um davon alleine zu leben. Wenn aber das Einkommen für die Familie wegfällt, dann kann man seine Beiträge für die Versicherung nicht mehr bezahlen. Die Absicherung der Familie im Todesfall gerät ins Wanken.

Was tun bei Berufsunfähigkeit?

Berufsunfähig durch einen UnfallIm Falle einer Berufsunfähigkeit steht man vor einem großen Problem, denn man gerät in einen finanziellen Engpaß, der sich nicht so schnell lösen lässt. Dazu gehört auch, daß man die Beiträge für seine Kapitallebensversicherung nicht mehr bezahlen kann.  Das Problem ist, daß die Versicherungszeit noch gar nicht abgelaufen ist und die Beiträge weiter gezahlt werden müssen, wenn man die Absicherung der Familie aufrecht erhalten möchte. Damit die Kapitallebensversicherung nicht gekündigt oder beitragsfrei gestellt werden muss, kann man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Diese Versicherung übernimmt bei einer Berufsunfähigkeit die Beiträge zur Kapitallebensversicherung und hält somit die Absicherung der Familie aufrecht.

Natürlich kostet so eine zusätzliche BU Absicherung und die Beiträge zu dieser kombinierten Kapitallebensversicherung erhöhen sich dadurch. Aber die Absicherung der Familie bleibt bestehen und man kann sicher sein, dass die Versicherungssumme im Todesfall ausgezahlt wird. So kann man sich auf die Jobsuche oder das Erlernen eines neuen Berufes konzentrieren. Denn die Familie ist im schlimmsten Falle weiterhin durch die Kapitallebensversicherung abgesichert.

Weitere Vorteile

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert die Arbeitskraft eines Berufstätigen ab und sorgt so für finanzielle Sicherheit. Wer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, der wird aufgrund seiner wegfallenden Qualifikation nur noch weniger bezahlte Berufe ausüben können. Oder aber es wird ganz und gar unmöglich einen Beruf auszuüben. Dann wird es finanziell ganz eng, wenn man keine anderen Einnahmen hat. Die Beiträge zur Kapitallebensversicherung können nicht mehr bezahlt werden und so entfällt womöglich der Todesfallschutz für die Familie. Auch die Auszahlung im Erlebensfall wird deutlich geringer sein oder man benötigt das Geld aus der Kapitallebensversicherung und muß diese kündigen. Dann erhält man nur den geringen Rückkaufwert der Kapitallebensversicherung und muß weitere finanzielle Verluste hinnehmen. Dies kann man mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung verhindern.

Vorteile der Kombination aus BU und KLV

  • Übernahme der Beiträge für die KLV
  • Ausgleich des finanziellen Verlustes
  • Bleibende Absicherung der Familie durch KLV
  • Finanzielle Sicherheit für sich und die Familie

Vergleich mit und ohne BU:

Mit BU Ohne BU
Übernahme der Beiträge x
Ausgleich des Einkommensausfalls x
Bestehender Schutz durch KLV bei Berufsunfähigkeit x


Müssen auf die Auszahlung der Kapitallebensversicherung Steuern bezahlt werden?

Mit einer Kapitallebensversicherung sorgt man für den schlimmsten Fall vor und sichert im Todesfall die Familie finanziell ab. Ein Vorteil dabei ist auch, daß man die Beiträge zum Teil steuerlich geltend machen kann. Aber was geschieht eigentlich aus steuerlicher Sicht, wenn der Versicherte verstirbt? Muss dann die Auszahlung aus der Kapitallebensversicherung versteuert werden und was passiert im Erlebensfall?

Im Falle eines Todes ist für die Nachkommen gesorgt

Erbschaftssteuer wird bei einer Todesfall Auszahlung fällig

Wenn die Kapitallebensversicherung die vereinbarte Summe für den Todesfallschutz auszahlen muss, dann unterliegt diese Auszahlung zwar nicht der Einkommenssteuer, aber durchaus der Erbschaftssteuer. Bei einer Auszahlung der Kapitallebensversicherung an die bezugsberechtigte Person wird grundsätzlich eine Erbschaftssteuer fällig. Diese ist abhängig vom Verwandheitsgrad zwischen der versicherten Person und der bezugsberechtigten Person. Bei Ehepartnern gibt es allerdings hohe Freibeträge, so daß hier selten die steuerrechtlichen Freibeträge überschritten werden. Wenn beispielsweise ein Verheirateter Mann sein Leben versichert und als Begünstigte seine Ehefrau einsetzt, dann ist die Erbschaftssteuer ein geringes Problem, denn es gelten hohe steuerliche Freibeträge. Dabei gilt ein allgemeinen Freibetrag  von 307.000  und  einen Versorgungsfreibetrag von 256.000 Euro. Erst ab einem Auszahlungsbetrag über 563.000 Euro müssen Steuern auf die Auszahlung der Kapitallebensversicherung gezahlt werden.
Ein Problem wird die Erbschaftssteuer nur dann, wenn der Bezugsberechtigte eine Person ist, die mit dem Versicherten in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft lebte oder beispielsweise nur der Enkel ist. Also nur eine entfernte verwandschaftliche Beziehung besteht. Seit dem Jahr 2009 gilt für nicht verheiratete Lebenspartner (nicht eingetragene Lebenspartnerschaft) lediglich ein steuerlicher Freibetrag von 20.000 Euro.

Wie wird die Kapitallebensversicherung im Erlebensfall besteuert?

Bis vor ein paar Jahren wurde die Auszahlung der Kapitallebensversicherung steuerprivilegiert behandelt und die Versicherungsleistungen wurden unter bestimmter Voraussetzungen steuerfrei ausgezahlt. Leider hat die Verabschiedung des Alterseinkünftegesetzes (AltEinkG) zu einer erheblichen Einschränkung dieses Steuerprivilegs geführt. Jetzt gilt, daß Erträge aus Kapitallebensversicherungen, die ab dem 1.1.2005 geschlossenen wurden, zu versteuern sind. Es gibt aber immer noch Vorteile, bei denen Kapitallebensversicherungsverträge unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich begünstigt behandelt werden. Dabei kommt es lediglich zu einer hälftigen Besteuerung der Auszahlung einer Kapitallebensversicherung im Erlebensfall, wenn die Auszahlung der Leistungen nach einer Laufzeit von 12 Jahren und nach Vollendung des 60. Lebensjahres erfolgen.
Bei nach dem 31.12.2011 abgeschlossenen Verträgen verändert sich die hälftige Besteuerung  und ist erst nach Vollendung des 62. Lebensjahres des Steuerpflichtigen möglich.

Kann man die Erbschaftssteuer umgehen?

Erbschaftssteuer umgehenBei einer Kapitallebensversicherung muß man zwischen dem Versicherungsnehmer, dem Bezugsberechtigten und der versicherten Person unterscheiden. Dabei schließt der Versicherungsnehmer den Vertrag ab und zahlt Beiträge, der Bezugsberechtigte erhält die Leistung aus dem Vertrag und die auf das Leben der Versicherten Person läuft die Versicherung. Dabei sind der Versicherungsnehmer und die versicherte Person häufig ein und dieselbe Person.
Wenn man die Erbschafssteuer umgehen möchte, dann muß man sich einer optimierten Vertragskonstellation bedienen.
Und so funktioniert die Umgehung: Es wird jeweils das Leben des Anderen versichert in einem eigenen Versicherungsvertrag. So kann beispielsweise eine Frau eine Risiko- oder Kapitallebensversicherung auf das Leben des Ehepartners (der ist dann die versicherte Person) abschließen. Sie zahlt die Beiträge und schließt den Vertrag ab, ist also der Versicherungsnehmer. Gleichzeitig ist Sie Bezugsberechtigter, also erhält beim Tod ihres Mannes die Todesfallsumme aus ihrem Vertrag.
Erhält die Frau die Leistungen (Begünstigter) aus ihrem eigenen Vertrag (Versicherungsnehmer) aufgrund des Todes ihres Ehemanns (versicherte Person), fällt keine Erbschaftssteuer an. Die Leistungen aus einer Kapitallebensversicherung unterliegen nicht der Einkommenssteuer und die vereinbarte Todesfallsumme kann praktisch steuerfrei vereinnahmt werden.

Welche Regelungen gelten bei der Erbschaftssteuer?

  • Hohe Freibeträge für Familienangehörige
  • Ehepartner können Leistungen steuerfrei kassieren
  • Die Versicherungssumme unterliegt grundsätzlich der Erbschaftssteuer, es gibt unterschiedliche Freibeträge

Beispiel wie ein Ehepaar die Erbschaftssteuer umgehen kann:

Mann ist Versicherungsnehmer und versicherte Person, Frau ist Bezugsberechtigte Mann ist Versicherte Person, Frau ist Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter
Frau zahlt Erbschaftssteuer bei Überschreiten der Freibeträge Frau zahlt keine Erbschaftssteuer, weil Versicherung auf ihren Namen läuft

 

Warum zahlen Raucher mehr als Nichtraucher?

Der Abschluss einer Kapitallebensversicherung geht selten ohne die Beantwortung von Gesundheitsfragen. Diese Fragen werden von der Kapitallebensversicherung benötigt, um eine Risikobeurteilung der versicherten Person vornehmen zu können und das   Sterberisiko abschätzen zu können. Wenn man ein höheres Sterberisiko hat, dann muss man auch höhere Beiträge bezahlen. Die vereinbarte Versicherungssumme für den Todesfall steigt dadurch nicht. Bei starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen wird man eine Kapitallebensversicherung gar nicht erst abschließen können. Wie hoch das Risiko ist entscheidet die Versicherung nach der Gesundheitsprüfung. Dabei sollten unbedingt wahre Angaben zur Gesundheit der versicherten Person machen und darf hier keineswegs falsche Aussagen treffen, denn sonst erlischt der Versicherungsschutz. Das gilt ganz besonders für Raucher, denn diese zählen zu einer teuren Risikogruppe und werden bei der Kapitallebensversicherung oft höher eingestuft oder sogar abgelehnt.

Nichtraucher zahlen weniger

Gesundheitsprüfung beim ArztEs gibt mittlerweile unzählige Studien zu den Gesundheitsrisiken von Rauchern. Dabei kommen alle unisono zu dem Ergebnis, daß Raucher ein erhöhtes Sterberisiko haben. Das wird natürlich auch von den Versicherungen berücksichtigt. Die Kapitallebensversicherung muss ja ermitteln, wie hoch das Risiko ist, die Todesfalleistung für eine versicherte Person auch auszahlen zu müssen. Darum sehen Versicherungen bei sehr starken Rauchern ein großes Sterberisiko und schließen sie meist von der Kapitallebensversicherung aus.

Bei Gelegenheitsrauchern kann sich ein etwas höherer Beitrag ergeben, eine Ablehnung kommt aber alleine aus diesem Grund nie vor. Eine Person darf sich dabei als Nichtraucher bezeichnen, wenn diese zwölf Monate vor dem Abschluss keine Zigarette angerührt hat. So kann man diese Person in diesem Punkt als gesunden Menschen einstufen und derjenige muss niedrigere Beiträge zahlen als ein Raucher.

 

Warum werden starke Raucher oft abgelehnt?

  • Sehr ungesunde Lebensweise
  • Hohes gesundheitliches Risiko (Lungenkrebs)
  • Hohes finanzielles Risiko für die Versicherung


Wann eine Kapitallebensversicherung als Absicherung für die Baufinanzierung sinnvoll ist

Beim Bau oder der Finanzierung einer Immobilie muß man oft einen großen Kredit aufnehmen. Dabei wird ein Kredit meistens alleine vom Hauptverdiener oder aber gemeinsam mit dem Lebenspartner aufgenommen. Sollte der Hauptverdiener oder ein Partner sterben, dann kommen die Hinterbliebenen schnell in finanzielle Schwierigkeiten bei der Leistung der Kreditraten. Die Kapitallebensversicherung kann die Personen absichern, die mit in der Finanzierung involviert waren oder als Erben die Kredite zurückzahlen müssen. Wenn die Versicherungssumme für den Todesfall hoch genug angesetzt wird, dann kann sogar noch etwas Geld für den weiteren Lebensunterhalt der Hinterbliebenen übrig bleiben. Am wichtigsten ist aber, dass die Kredite für die Immobilie durch die Kapitallebensversicherung abgesichert sind und man der Familie ein bezahltes Eigenheim hinterlässt.

Baufinanzierung richtig absichern

Sollte man eine Kapitallebensversicherung für die Baufinanzierung abschließen?

Die Laufzeit einer Immobilienfinanzierung ist in der Regel längerfristig. Laufzeiten von 30 Jahren bis zur vollständigen Tilgung der Kredite sind keine Seltenheit. Beim Abschluß einer Kapitallebensversicherung sollte man eine Vertragslaufzeit wählen, die optimal auf die Finanzierung abgestimmt ist. Da es bei einer Kapitallebensversicherung eine kapitalbildende Komponente und einen Todesfallschutz-Komponente gibt, sollte man genau rechnen. Zur reinen Absicherung der Kredite reicht meist eine Risikolebensversicherung. Dann ist im Todesfall der Kredit abgesichert und die Familie ist schuldenfrei. Ein weiterer Vorteil ist, daß man eine Risikolebensversicherung mit fallender Todesfallsumme abschließen kann. Dabei wird die Höhe der Todesfallsumme jeden Monat an die Höhe der Restschuld angepasst. Die Höhe der Kredittilgung wird also bei der Versicherungssumme berücksichtigt. Dadurch verringert sich der Beitrag zur Risikolebensversicherung sehr stark. Doch Achtung, wer zusätzlich die Familie versorgen will, sollte diese Option nicht wählen.

Worauf man noch achten sollte

Kapitallebensversicherung für die BaufinanzierungBei der Kapitallebensversicherung wird ein Kapitalanteil angespart, der zur Tilgung der Kredite dienen kann. Wenn man dies so machen möchte, dann sollte man die gleiche Laufzeit wie die Finanzierung wählen. Mit der Auszahlung im Erlebensfall kann man dann einen Teil oder sogar den gesamten Restbetrag des Kredites abbezahlen.
Doch Vorsicht, mit dem Alterseinkünftegesetz wurde die Besteuerung von Erträgen aus der Kapitallebensversicherung geändert. Die Auszahlung ist nicht mehr steuerfrei! Hier sollte mit der garantierten Auszahlung, der steuerlichen Behandlung und möglichen Überschussbeteiligungen konservativ gerechnet werden.
Im Zweifel hilft hier ein Beratungsgespräch mit einem Experten für die Baufinanzierung, der auch die steuerliche Komponente bei der Finanzierung mit einer Kapitallebensversicherung genauestens erklären und berechnen kann.

Wovon hängt die richtige Laufzeit ab?

  • Laufzeit der Finanzierung
  • Höhe der Finanzierungssumme
  • Absicherung mit Risiko LV oder Kapitallebensversicherung
  • Welche Raten man monatlich sicher aufbringen kann
  • Höhe der Kreditraten bei der Finanzierung

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