Die private Rentenversicherung als Altersvorsorge

private RentenversicherungEs wird immer wichtiger eine private Altersvorsorge aufzubauen, eine Möglichkeit dazu bietet die private Rentenversicherung. Eine hohe Lebenserwartung, der Rückgang von Geburten sowie im allgemeinen sinkende Beitragszahlungen auf Grund hoher Arbeitslosigkeit (Regelungen bei Leistungsbezug) und niedrigerem Arbeitsentgelt (400-Euro-Minijobs, Billiglöhne etc.) wirken sich auf Prinzip und die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung negativ aus. Diese entstehende Rentenlücke kann man mit einer privaten Rentenversicherung ausgleichen.

In Zukunft müssen die immer länger andauernden Rentenleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung von stets geringer werdenden Beitragszahlungen gedeckt werden. Das dies auf Dauer so nicht möglich sein kann, ist nachvollziehbar. Die Kürzung der Rentenleistungen sowie die Anhebung des Eintrittsalters sind beispielsweise Maßnahmen, um der Entwicklung gerecht zu werden. Jedoch reichen solche Reformen allein nicht aus, so dass die Bürger eine private Altersvorsorge treffen sollten. Dies wird von der Bundesregierung nicht nur angeraten, sondern sogar teilweise von dieser gefördert, hier sind die Riester Rente und die Rürup Rente anzuführen.

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Im Bereich der privaten Altersvorsorge ist als bekannte und bewährte Form die private Rentenversicherung oder Kapitallebensversicherung zu nennen. Die Leistung einer Rentenversicherung entspricht der Zahlung einer monatlichen Rente an die versicherte Person. Fällig wird jene Leistung bei Erreichen des im Vertrag festgelegten Alters, zum Beispiel ab dem 60. oder 65. Lebensjahr.

Die Formen bei der privaten Rentenversicherung

Dem Bürger stehen dabei verschiedene private Rentenversicherungen zur Auswahl, die sich in ihrer Ausgestaltung unterscheiden. Die Zahlung monatlicher Versicherungsprämien, welche die spätere monatliche Privatrente gewährleisten, ist die geläufigste Form. Möglich ist zwar auch die Auszahlung einer einmaligen Summe, dies findet sich in der Praxis aber seltener und ist zudem im Sinne der staatlichen Förderung von Riester und Rürup Rente gar nicht oder nur anteilig realisierbar.

Außerdem kann der Versicherte, sofern der Vertrag dies beinhaltet, die private Rentenversicherung (einzig oder zusätzlich) mittels einer größeren Kapitalsumme ausstatten. Neben dieser aufgeschobenen Rente mit einem Einzahl- und einem Auszahlzeitraum ist die sofortige Rente, bei der ein einmalig geleisteter Kapitalbetrag die sofortige Zahlung einer monatlichen Privatrente finanziert, eine Option. Die Rente selbst kann in beiden Fällen von gleicher Höhe sein sowie in der Höhe steigend oder fallend.

Mögliche Formen der privaten Rentenversicherungen

  • Private Rentenversicherung mit monatlicher Einzahlung
  • Einmalzahlung in die private Rentenpolice
  • Fondsgebundene Rentenversicherung

 

Verschiedene Anlageziele bei der privaten Rentenversicherung

private Rentenversicherung FormenEs bestehen Unterschiede in den Anlagezielen der privaten Rentenversicherungen. Die klassische private Rentenversicherung investiert die Mehrheit des Sparanteils der Versicherungsprämie in sichere Werte und kann dadurch eine Mindestverzinsung garantieren. Eine Mindesthöhe der späteren Rente steht von Beginn des Vertrages an fest, was für die Versicherten eine gute Kalkulationsgrundlage darstellt.
Die Leistung aus der konventionellen Rentenversicherung kann außerdem durch Überschüsse gesteigert werden. Diese Überschüsse, welche vom Versicherer unter anderem durch die Anlage in aussichtsreiche Werte erzielt werden können, sind in der Höhe unbekannt und nicht garantiert, stellen sozusagen einen etwaigen Bonus für den Versicherten dar.

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Eine gänzlich andere Form der Investition charakterisiert die fondsgebundene Rentenversicherung, bei welcher der Sparanteil in viel versprechende Investmentfonds fließt. Daraus ergibt sich ein höheres Renditepotential aber eben auch ein vergleichsweise höheres Risiko. Langfristige Anlagezeiträume, wie sie bei der privaten Rentenversicherung üblich sind, können dieses Risiko vermindern und zudem bieten die Gesellschaften diverse Garantiebausteine. Oft sind zumindest die eingezahlten Beiträge gesichert, dies ist eine Voraussetzung für die Förderung als Riester Rente sowie ebenso bei Ableben des Versicherten innerhalb des Einzahlzeitraums relevant. Das gilt auch für die fondsgebundene Lebensversicherung, bei der eine kapitalbildene Lebensversicherung die Grundlage für den Sparer bildet.

Wenn der Versicherte verstirbt

Verstirbt der Versicherte vor der Auszahlphase werden bei der privaten Rentenversicherung üblicherweise die geleisteten Prämien unter Berücksichtigung von Kosten und Überschüssen an die Hinterbliebenen gezahlt. Ebenso kann eine bestimmte Todesfallsumme vereinbart sein. Regelungen und Bedingungen hierzu sind im jeweiligen Vertrag festgehalten. Sicherheit für die Hinterbliebenen gewähren darüber hinaus Garantiezeiten, die festgelegt sein können und bei Tod des Versicherten während der Rentenphase eine weitere Auszahlung der Rente an die Hinterbliebenen für eine bestimme Zeit bewirken.

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